Lange Bodenbedeckung und tiefe Durchwurzelung sichert und fördert eine stabile
Bodenstruktur → pfluglose Bodenbearbeitung zur Folgefrucht möglich
Raps bietet eine sinnvolle Gülleverwertungsmöglichkeit.
Hoher Vorfruchtwert: Weizen nach Raps erzielt ca. 10 % Mehrertrag gegenüber Weizen nach Weizen.
Verbesserung der biologischen Aktivität im Boden (viel roganische Masse im Boden, Beschattung, mehr Feuchte im Boden, ...)
Verbesserung der Humusbilanz in getreidereichen Fruchtfolgen.
Minderung der Aufwendungen für Bodenbearbeitungen, N-Düngung und Pflanzenschutz in der Nachfrucht.
Für tierhaltende Betriebe bietet der als Nebenprodukt anfallende Rapskuchen viele
Einsatzmöglichkeiten: Versorgung von Hochleistungskühen → wertvolle Eiweißquelle
Nicht so dolle
Bei hohem Rapsanteil in der Fruchtfolge: Probleme infolge Durchwuchsraps → Gefahr, höherer Lagerneigung sowie höheren Krankheitsdrucks mit Phoma oder auch Sclerotinia.
Pfluglose Bodenbearbeitungsverfahren ermöglichen bei engen Rapsfruchtfolgen häufiger Infektionsbrücken, vor allem bei bodenbürtigen Krankheitserregern und Schadinsekten.